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Agility ist eine Hundesportart, die allen gesunden Hunden offen steht.
Sie besteht darin, Hunde in wechselnder Reihenfolge verschiedene
Hindernisse überwinden zu lassen. Dadurch wird die Intelligenz und
Behändigkeit der Tiere gefördert, die Führigkeit erhöht und unsichere
Hunde selbstbewusster. Der Mensch lernt ,besser auf seine Körpersprache zu
achten, und den Hund auch auf anderem Wege zu steuern.
Zu den Geräten gehören: Hürden, Viadukt, Mauer, Tisch, Slalom, Stofftunnel,
der feste Tunnel, Reifen, Weitsprung, Laufsteg, Wippe, Schrägwand, (A-Wand).
Nach bestandener Begleithundeprüfung gibt es die Möglichkeit auch sein Können
auf Turnieren zu testen.
Dort gibt es dann verschiedene Leistungsklassen in denen gestartet wird.
Bevor man das Training aufnimmt, sollte der Hund gründlich gecheckt
werden. Obwohl eigentlich jeder gesunde Hund für Agility geeignet ist,
ist es jedoch wichtig, dass der Hund wirklich gesund ist. Das Training
ist anstrengend und kann die Gelenke belasten. Deshalb müssen
Gelenkerkrankungen ausgeschlossen werden. Auch bei einigen
Stoffwechselerkrankungen ist diese Hundesportart nicht zu empfehlen.
Übergewichtige Hunde sollten vor Aufnahme des Trainings gründlich
abnehmen.Besprechen Sie also mit ihrem Tierarzt, ob Ihr Hund für Agility
geeignet ist.
Es gibt die Einteilung in drei verschiedene Größenklassen bei Agility.
Somit können Hunde jeder Größe und Rasse diese Sportart betreiben. Die
Hindernisse werden jeweils der Größenklasse angepasst.
Auch ältere Hunde ab sechs Jahren können an Agility teilnehmen. In der
Seniorenklasse werden die Schrägwände flacher gestellt und kein Slalom
mehr betrieben und auch die Sprünge werden niedriger angesetzt, die
Zeitvorgaben dem Alter der Hunde angepasst.
Durch die verschiedenen Leistungsklassen wird gewährleistet, dass nur
Hunde auf dem gleichen Level gegeneinander antreten. Man kann aber Agility auch
nur zum Spaß und ohne Wettkampf betreiben.
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Agility macht den Hunden Spaß, aber es ist eine anstrengende
Hundesportart. Fachkundige Trainer werden die Hunde nicht etliche Male
hintereinander den Slalom laufen lassen, da dieser die Wirbelsäule
belastet.
Ein guter Trainer achtet darauf, dass das Training dem Hund
angemessen und angepasst ist. Ein großer und schwerer Hund sollte keine
steilen Wände überwinden, ein kleiner Hund nicht zu hoch springen
müssen.
Die Gesundheit des Tieres sollte immer beachtet werden. Die
speziellen Möglichkeiten Ihres Hundes sollten Sie immer vor Augen haben.
Falscher Ehrgeiz kann zu Verletzungen führen, deshalb ist es wichtig,
mit einem erfahrenen Trainer zusammenzuarbeiten. Die konsequente
Umsetzung ist dabei oft besser, als das stupide Wiederholen von immer
gleichen Trainingsabläufen.
Damit der Hund, und auch der Hundebesitzer, Spaß an Agility hat, ist
es
wichtig, sich einem sachkundigen und kompetenten Trainer anzuschließen.
Kursgebühr: 100 Euro Kursdauer: 10
Einheiten à 1 1/2 Stunden
"offizielle" Schnupperstunde für die Interessenten am Dienstag
16.03.2010 um 17:30 Uhr. Die geht ca. 2 Std. und kostet 7 €
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